Mehr Geld für Soziales

Das von Sozialminister Grüttner vorgestellte Sozialbudget für 2018 und 2019 wird von der Liga begrüßt.

Mehr Geld für Soziales

 Die Liga Hessen begrüßt die Erhöhung des Hessischen Sozialbudgets

Das von Sozialminister Grüttner vorgestellte Sozialbudget für 2018 und 2019 wird von der Liga begrüßt. Das Budget umfasst Landesmittel für Verbände und Institutionen in der Sozialen Arbeit und hat einen Umfang von 100 Millionen Euro in 2018 und 118,5 Millionen Euro in 2019. Zuletzt lagen die Mittel des Sozialbudgets bei 70 Millionen Euro. „Wir freuen uns über die finanzielle Erhöhung, um in vielen sozialen Bereichen die Qualität unserer Arbeit weiter zu verbessern“, zeigt sich Thomas Domnick, Vorstandsvorsitzender der Liga Hessen, über die Mitteilung der hessischen Landesregierung erfreut. Denn von der wirtschaftlich guten Lage in Hessen profitieren nicht alle Bevölkerungsgruppen. „Für besonders benachteiligte Gruppen können wir nun mehr und gezielte Angebote machen, das sind sinnvolle Investitionen“, so Domnick weiter.

Mit dem gestiegenen Sozialbudget erhalten die Wohlfahrtsverbände mehr Geld, um zum Beispiel die derzeit finanziell sehr geschwächten Betreuungsvereine in Hessen besser ausstatten zu können.

Für das Programm „Sozialwirtschaft integriert“ steht die Liga Hessen der Landesregierung gerne als verlässlicher und starker Partner zur Seite. Die Landesregierung will damit geflüchteten Menschen die Chance geben, sich für die sozialen Berufe zu qualifizieren. „Mit großem Lob sehen wir dieses Engagement, weil damit positive Schritte für mehr Integration aber auch Maßnahmen zur Deckung des Fachkräftebedarfs gelingen können“, so Domnick weiter.

Notwendig wäre auch die finanzielle Förderung der sozialräumlichen Ausrichtung sozialer Angebote, da die planvolle Vernetzung der verschiedenen Angebote unter- und miteinander langfristig umgesetzt werden muss.

Durch die komplexen Beratungsbedarfe der geflüchteten Menschen sind auch die Inanspruchnahme und die Anforderungen an die Regeldienste gestiegen. Für die Liga ist die Berücksichtigung dieser beiden Aspekte in den weiteren Beratungen der Landesregierung zum Sozialbudget von hoher Bedeutung. „Insgesamt erkennen wir, dass es der Landesregierung wichtig ist, in den kommenden zwei Jahren in Soziales zu investieren. Das wird sich für die Menschen im Land auszahlen“, sagt Domnick abschließend.

 

Thomas Domnick

Vorstandsvorsitzender

Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessen e. V.

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Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege in Hessene. V. ist der Zusammenschluss der sechs hessischen Wohlfahrtsverbände. Sie vertritt die Interessen der hilfebedürftigen und benachteiligten Menschen gegenüber der Politik ebenso, wie die Interessen ihrer Mitgliedsverbände. Mit ca. 7.300 Einrichtungen und Diensten sind die Mitgliedsverbände ein bedeutender Faktor für die Menschen, für eine soziale Infrastruktur und für die Wirtschaft in Hessen.

Nah an den Menschen und ihren Bedürfnissen wissen die rund 113.000 beruflich Beschäftigten und rund 160.000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Pflegeinrichtungen, Behinderteneinrichtungen, Werkstätten, Tagesstätten, Bildungsstätten, Beratungsstellen, in den Frühförderstellen, ambulanten Diensten und anderen Einrichtungen um die sozialen Belange und die realen Rahmenbedingungen in Hessen. Diese Kenntnisse bringt die Liga in die politischen Gespräche auf Landesebene und mit Verhandlungspartnern und Kostenträgern ein.